Viele von uns sind getrieben. Arbeit, Termine und andere Verpflichtungen bestimmen den Tag, die Woche und letztendlich auch das Leben. Nicht immer, weil wir es uns so aussuchen, sondern weil das Leben manchmal so ist. Um so kostbarer sind die Momente, in denen wir für uns sind, in Ruhe und uns daran erinnern, was uns bewegt und antreiben. Erst wenn es außen ruhig ist, beginnt Raum für die eigene Person. “Faulheit” ist etwas Wertvolles und der Sänger Fayzen bringt es in seinem Lied “Wolkenbilder” auf den Punkt.

“Das Album “1000 Geschenke” erscheint am 29. Mai und wurde unabhängig von Plattenfirmen mit Hilfe von Fayzens Supportern produziert.”

Lyrics / Songtext

Ooh, ich bin hier so gern
Vielleicht viel zu gern
Vielleicht viel zu gern
Ooh, ich bin hier so gern
Uhh, uhh, yeah

Wenn ich Wolkenbilder sehe und ich fühle, wie ich fliege
Während ich braungebrannt auf einer grünen Wiese liege
Ohne Sorgen oder Kummer oder Zukunftsperspektive
Während ich in Gedanken Superheld sein spiele
Das gute Gras von Richie, das im Schubladenversteck
Fernweh, was soll’s? Flughafen und weg
Wenn ich verkatert mein’n Kopf in eine Cornflakes-Schüssel steck’
Wenn ich dich mitten in der Woche, in der Nacht mit Küssen weck’
Wenn ich etwas will um jeden Preis
Und es irgendwann dann reicht
Wenn ich nicht mehr nach dem Warum frag’, ich Dummbatz
Als wär’ die Antwort in ei’m Umschlag
Wenn ich um zehn Uhr aufwach’ und nicht raus will aus mei’m Bett
Die Momente, wenn ich denk’: „Nur faul ist es perfekt“

Ooh, ich bin hier so gern
Vielleicht viel zu gern

All die klein’n Dinge darf ich nie vergessen
Wenn ich an Karriere und so denke
An mein Leben und so denke
Um mich daran zu erinnern, wie gern ich meine heiligen Talente
Für’s klitze-, klitzekleine Glück verschwende

Ooh, ich bin hier so gern
Vielleicht viel zu gern
Kann mich nicht beschwer’n
Ich bin hier so gern
Vielleicht viel zu gern

Ich liebe mich, wenn ich Gas gebe im Leerlauf
Wenn ich höre, wie das Meer rauscht
Wenn mir keine Karriere mehr gefällt
Wie ‘ner Möhre, die deshalb den Esel von sich hält
Wenn ich stehenbleib’ und die Ampel bleibt auf gelb
Wenn ich mir denk’: „Egal, ich hab’ alle Zeit der Welt!“
Wenn ich aufwach’ in ‘nem Zwanzig-Euro-Zelt
Wenn ich ins kalte Wasser spring’, als wär’s ne Wanne voller Geld
Yeah, aufgewachsen in ei’m sich’ren Land
Selbst wenn wir Richtung Boden fallen, kommen wir nicht da an
Wenn ich mich in deine Arme leg’
Wenn ich vergess’ wie Warten geht

Ooh, ich bin hier so gern
Vielleicht viel zu gern
Kann mich nicht beschwer’n
Ich bin hier so gern
Ich bin hier so gern

Um mich daran zu erinnern, wie gern ich meine heiligen Talente
Fürs klitze-, klitzekleine Glück verschwende

Ooh, ich bin hier so gern
Vielleicht viel zu gern
Kann mich nicht beschwer’n
Ich bin hier so gern
Vielleicht viel zu gern
Yeah, ich kann nichts werden, was ich nicht schon bin
Ooh, bin hier so gern

Ich muss gar nix, ich muss gar nix, ich muss gar nix
Wenn ich atme und mir denke: „Krass, dass sowas geht, einfach so
Ohne dass ich es versteh’!“
Was für ein Planet, das Leben ist nicht dein Geschenk
Denn bezahlt habe ich es nie, eh-eh, nicht mal einen Cent

Bin hier so gern

Ich will nicht woanders sein
Du kannst ja woanders sein
Wieso fiel mir das nicht schon am Anfang ein?
Das mit der Langsamkeit
Und wieso fiel mir das nicht schon am Anfang ein
Dass ich leb’, solang’ ich leb’
Und das die ganze Zeit

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